2. Schneidercup Rostock – Standortbestimmung auf dem Weg zur Landesmeisterschaft

Am 28.02. und 01.03.2026 ging es für den zweiten Teil der TGL2, insbesondere die älteren Jahrgänge, zum 2. Schneidercup nach Rostock. Der Wettkampf war eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur Landesmeisterschaft im April.

Mit 63 Starts und 54 neuen Bestzeiten fällt das Fazit mehr als positiv aus. Die Trainingsarbeit der vergangenen Wochen zeigt deutlich Wirkung. Viele Leistungssteigerungen waren überraschend klar, einige alte Bestmarken wurden auch hier regelrecht pulverisiert. Diese Entwicklung zieht sich durch die gesamte Trainingsgruppe.

Highlights 

Levke Seemann (2015)
Sechs Starts, viermal Gold, einmal Silber, einmal Bronze, ein beeindruckender Auftritt beim ersten großen Wettkampf für den Neuzugang der TGL2. In Rostock war der Name Levke Seemann vielen noch kein Begriff, nach diesem Wochenende definitiv schon.

Valentina Fuhrmann (2013)
Erstmals 800 m Freistil. Mit Respekt vor der Distanz, etwas Lampenfieber und einer unruhigen Nacht ging Valentina ins Rennen und meisterte die Herausforderung souverän. Goldund Platz 1 der aktuellen Bestenliste in Mecklenburg-Vorpommern sind der verdiente Lohn.

Anni Lübeck (2012)
Über 50 m Rücken sicherte sich Anni nicht nur Gold, sondern schwamm mit 34;34 Sekunden auch direkt die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften. Eine starke Kombination aus Titel und Normerfüllung.

Fazit

Der 2. Schneidercup hat deutlich gemacht:

Die Formkurve zeigt nach oben. Technische Abläufe werden unter Wettkampfbedingungen stabiler, die Belastungsverträglichkeit steigt und das Selbstvertrauen wächst.

Gleichzeitig lieferte der Wettkampf wichtige Hinweise für die letzten Trainingswochen vor der Landesmeisterschaft. Feinabstimmungen in der Renngestaltung, Tempohärte auf den Mittelstrecken und saubere technische Ausführung unter Druck stehen nun im Fokus. Die Basis ist gelegt, jetzt gilt es, die nächsten Wochen gezielt zu nutzen, um im April bei der Landesmeisterschaft auf den Punkt bereit zu sein.

Bericht: Thomas Lübeck