Wintertrainingslager – Fünf Tage voller Entwicklung
Vom 16. bis 20. Februar 2026 absolvierte die TGL2 des PSV Schwerin, Abteilung Schwimmen ein intensives Heim-Wintertrainingslager. 19 Schwimmerinnen und Schwimmer trainierten täglich 3,5 Stunden im Wasser und zusätzlich 1,5 Stunden an Land, insgesamt fünf Stunden konzentrierte körperliche Arbeit pro Tag. Das Pensum war anspruchsvoll, wurde jedoch von allen mit bemerkenswerter Disziplin, Einsatzbereitschaft und Teamgeist getragen.

Im Wasser lag der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der Grundlagenausdauer, der technischen Stabilität unter Belastung sowie auf wettkampfnahen Serien mit klarer Intensitätssteuerung. Ziel war es, nicht nur Umfänge zu sammeln, sondern Qualität unter Ermüdung zu sichern. In den Athletikeinheiten arbeiteten wir gezielt an Rumpfstabilität, Beweglichkeit, koordinativen Fähigkeiten und einer altersgerechten Kraftentwicklung. Gerade die Kombination aus Wasser- und Landtraining stellte hohe Anforderungen, umso erfreulicher war die durchweg konzentrierte Trainingsatmosphäre.
Neben dem praktischen Training wurden auch wichtige theoretische Inhalte vermittelt. Thematisiert wurden die Belastungszonen und die Frage, wie unterschiedliche Intensitätsbereiche gezielt eingesetzt werden. Darüber hinaus beschäftigten wir uns mit der Trainings- und Wettkampfvorbereitung sowie einer strukturierten Nachbereitung von Rennen. Das offizielle Aufwärmprogramm des DSV wurde erläutert und praktisch angewendet. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Regeneration, insbesondere Schlaf, Ernährung und aktive Erholung als Grundlage für Leistungsentwicklung. Auch das Thema Doping wurde angesprochen und somit frühzeitig die Basis für einen sauberen Sport gelegt. Ziel der theoretischen Einheiten war es, den Kindern ein ganzheitliches Verständnis für Leistungssport zu vermitteln und Eigenverantwortung zu fördern.
Ein besonderer sportlicher und emotionaler Höhepunkt war der 400m-Freistil-Test. Dieser Test ist ein wichtiger Leistungsindikator und Vergleichswert im Trainingsprozess. Viele Kinder konnten ihre Zeiten verbessern oder ihre Renneinteilung deutlich stabilisieren. Auffällig war vor allem die gestiegene mentale Widerstandsfähigkeit auf den letzten 100 Metern ein Zeichen dafür, dass die Trainingsarbeit greift.
Ein herzliches Dankeschön gilt Steffi und Sandra, die ihren Urlaub investiert haben, um die Betreuung der Kinder engagiert und fürsorglich sicherzustellen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und trägt maßgeblich zum Erfolg eines solchen Trainingslagers bei. Ebenso gilt ein großer Dank an die Eltern, die mit abwechslungsreichen Snacks sichergestellt haben, dass der Energiehaushalt der Kinder ausgeglichen werden konnte. .
Das Wintertrainingslager 2026 war intensiv, strukturiert und nachhaltig angelegt. Es bildet eine wichtige Grundlage für die kommenden Wettkämpfe und die weitere sportliche Entwicklung unserer Trainingsgruppe.
Thomas Lübeck

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